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Die Caritas (vom lat. Wort für Nächstenliebe - für eine christliche Tugend/Pflicht; auch Hochschätzung) ist ein in vielen Ländern tätiger Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche.

In Deutschland firmiert sie als Deutscher Caritasverband e.V.

Die Caritas ist einer der ganz großen Arbeitgeber und Eigentümer großer Unternehmen im deutschen und österreichischen Gesundheitswesen. Mit rund 560.000 MitarbeiterInnen und etwa eben so vielen ehrenamtlichen bzw. freiwilligen HelferInnen ist die Caritas heute der größte private Arbeitgeber in Deutschland.


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Dem Caritasverband sind 18 Fachverbände angeschlossen, so zum Beispiel Kreuzbund e.V., Malteser Hilfsdienst, IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit und andere.

Geschichte

Der katholische Priester Vinzenz von Paul (1581—1660) gilt als Begründer der neuzeitlichen Caritas. Er wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt. 1617 gründete er mit Louise de Marillac (verw. Louise Le Gras, 1591—1660) in Chatillon les Dombes die „Confrérie des Dames de la Charité", die „Schwesternschaft der Damen der christlichen Nächstenliebe“.

Umgangssprachlich Barmherzige oder graue Schwestern, Vinzentinerinnen. 1668 erfolgte deren päpstliche Anerkennung als Orden.


1641 Umzug nach Paris in die Rue du Faubourg Saint-Denis (die heutigen Nummern 94 bis 114).

Der deutsche Caritasverband wurde 1897 von Prälat Lorenz Werthmann (1858–1921) als "Charitasverband für das katholische Deutschland" in Freiburg im Breisgau gegründet. 1916 erkannte die Deutsche Bischofskonferenz den Caritasverband als Zusammenfassung der Diözesan-Caritasverbände zu einer einheitlichen Organisation an.

In der Nachkriegszeit betätigte sich der Caritasverband überwiegend in der Verteilung ausländischer Spenden an die deutsche Bevölkerung.

Vorsicht: Rattenlinie

In den 1960er Jahren kam zu neuen Arbeitsgebieten: Arbeit mit benachteiligten Menschen in Deutschland, der Aufbau der internationalen Hilfe, etwa bei Naturkatastrophen oder Kriegen.

Österreich

Die Anfänge der Caritasbewegung in Österreich liegen kurz nach der Jahrhundertwende (19./20. Jhdt). Der Aufbau orientiert sich am deutschen Vorbild.

Deutscher Caritasverband

Im Leitbild von 1997 bekennt sich der Deutsche Caritasverband zu den theologischen Grundsätzen. Als Ziele werden der Schutz der Menschenwürde, die Solidarität in einer pluralen Welt sowie die Verpflichtung hierzu über Grenzen hinweg festgelegt. Der Caritasverband möchte Sozial- und Gesellschaftspolitik mitgestalten und zur Qualifizierung sozialer Arbeit beitragen.


Adresse

  • Karlstraße 40
  • 79104 Freiburg
  • Tel.: 0761/2000

Siehe auch

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Fernsehen
Die Kirche und das GEldorado. Dienstag, 12. Januar um 20:15 Uhr (75 Min.)
Die evangelische und katholische Kirche in Deutschland erhalten jedes Jahr rund zehn Milliarden Euro an Kirchensteuern. Hinzu kommen staatliche Gelder und Gewinne aus Finanzgeschäften. Das Vermögen verschiedener Unterorganisationen sind nicht zu Marktpreisen ausgewiesen. Der Reichtum führt auch zu Finanzskandalen.

Es gibt neben Geldern für Bischöfe auch Abgeltungen für historisch weit zurück liegende Enteignungen des sog. kirchl. Grundbesitzes (wie immer dieser erworben wurden).

Die Kirchen in Frankreich dagegen sind auf Spenden angewiesen, staatliche Zuschüsse gibt es nicht. Allerdings ist er zum Unterhalt der kirchl. genutzten Räume. Auch die Spendengesetze sind sehr kirchenfreundlich. Wie gehen die Kirchen mit ihrem Geld um? Dokumentation bei arte, Di 20:15 Uhr

Wiederholungen am Do, 14.01. um 8:55 Uhr und Di, 26.01.2016 um 8:55 Uhr jeweils bei arte


Literatur

  • Birgit Fix, Elisabeth Fix: Kirche und Wohlfahrtsstaat. Soziale Arbeit kirchlicher Wohlfahrtsorganisationen im westeuropäischen Vergleich. Lambertus Verlag, Freiburg. 2005. 208 Seiten. ISBN 3-7841-1575-6 - socialnet-Rezension hier von Josef Schmid.
  • Horst Herrmann. 1993: Die Caritas-Legende. Wie die Kirchen die Nächstenliebe vermarkten. Rasch+Röhring. 364 S.
  • Friedhelm Schwarz: Wirtschaftsimperium Kirche - der mächtigste Konzern Deutschlands. 2005. Rezension in der WELT v. 18.8.05.

Weblinks


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