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Welt-Alzheimertag 21. September: Bearbeiten

Demenz – jeder kann etwas tunBearbeiten

Seit 1994 wird am 21. September in aller Welt auf die Situation von Menschen mit Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen und der Situation ihrer Angehörigen aufmerksam gemacht.


Das Pflegedorf "Hogewey" in Weesp

In dem niederländischen Pflegedorf "Hogewey" im Südosten Amsterdams sollen demenzkranke Menschen einen möglichst normalen Alltag leben. Die Bewohner leben in kleine Gruppen in barrierefreien Wohngruppen zusammen. "Sie haben das Gefühl, dass sie selbständig sind", sagt die dortige Pflegerin Clasina ter Bruggen. "Darum lassen wir sie die Dinge, die sie noch selbst können, hier auch machen - wie in einem gewöhnlichen Haushalt." Vor Ort gibt es einen Supermarkt, einen Friseur und ein Theater.

"Das Erleben 'Ich bin krank, liege in einem Krankenhaus und es geht mir schlecht' davon hat keiner etwas", sagt Yvonne van Amerongen vom Management in "Hogewey". "Darum versuchen wir genau das zu vermeiden." Gerade das positive Erleben, "es ist schön hier, ich gehöre hierher und habe gute Menschen um mich herum", führe dazu, dass die Patienten weniger Angst haben, ruhiger und weniger traurig sind.

In Weesp legt man außerdem auch viel Wert auf Bewegung. "Es gibt immer mehr Untersuchungen, die zeigen, dass man die Demenz zwar nicht heilen kann, Bewegung aber positiven Einfluss hat und die Krankheit langsamer verläuft", so die Physiotherapeutin Pauline Hulsman. Im Fitnesscenter mit speziell angefertigen Geräten machen alle Bewohner täglich bis zu 20 Minuten Sport.



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Dänemark, Svendborg Bearbeiten

Warum ein Zaun im Demenzdorf Freiheit gibt - In Dänemark leben Demenz-Betroffene in einem besonderen Dorf – nur für sie. Auch wenn es ein ähnliches Konzept in Deutschland gibt, geht Svendborg einen anderen Weg. Dabei gibt ein Zaun den Bewohnern die Freiheit zurück. (Artikel in der Ärzte-Ztg 19.9.17)

Siehe auch Bearbeiten

Durch eine individuelle Gestaltung/Einrichtung des Wohnbereichs soll es dem alten kranken Menschen erleichtert werden, sich zu orientieren und zu Recht zu finden.

  •  Verglichen mit dem durchschnittlichen Pflegeheim sind Demenzdörfer in jedem Fall ein Fortschritt", sagt Susanna Saxl von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. (ebenfalls in Ä-Ztg 19.9.17)


  • der Altenpfleger Markus Thulin erzählt in einer Zeitung von seinem Alltag:

… von meinem eigenen Gesundheitszustand, meinem Organisationstalent, meinem Wissen und meiner Motivation hängt es ab, ob es den 25 Damen und Herren während der acht Stunden, die wir zusammen verbringen, gut geht. Zehn von ihnen würden ohne mich ihr Zimmer nie verlassen … (bei zeit.de)


WeblinksBearbeiten