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... nein, nein, keine Offiziere. Die Bundeswehr unterstützt Krankenhäuser mit übrig gebliebenen Generälen ( Satire ! ) . Ist das gemeint? Nein. Denn das Pflegeberufegesetz 2017 wird keine goldnen Eier ausbrüten. Zwei Jahre gemeinsame Grundausbildung. Und wer da nicht mitkommt, kann im dritten Jahr sein Glück bei der Altenpflege probieren? Alle andern wandern ins Krankenhaus. Allerdings bis heute ohne Lehrplan für die Wanderung? Ist das der Ernst der Großen Koalition - wollen sie damit in den Wahlkampf vor Ort? Welche Heime müssen schließen, weil sie nicht mal nach den bisherigen Regeln genug Personal mehr haben werden?

Die so genannte generalistische Ausbildung meint eine allgemeine Pflegeausbildung. Wieder mal eine Reform oder gar nur Namensänderung statt echter Veränderungen? Es hört sich nur so enorm an. Aber im Endergebnis wird es dabei von allem weniger geben. Sie soll im Jahr 2020 beginnen. In Berlin ist Wahlkampf-Zeit:


Dann im Juni 2017: Der Bundestag beschließt die so genannte Reform der Pflegeausbildung. Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflegeausbildung werden zusammengelegt na ja eigentlich werden die "kleinen" Berufe abgeschafft – aber anders als ursprünglich geplant - nur schritt- oder teilweise. Die ersten beiden Jahre der Ausbildung sind künftig für alle Pflegeschüler gleich. Erst im dritten Jahr können sie sich spezialisieren: evtl. auch auf Kinderkrankenpflege oder Altenpflege. Die/das reine Krankenpflege-Ausbildung/-Zertifikat fällt weg. Stattdessen können sich Pflegeschüler im dritten Jahr alternativ generalistisch ausbilden lassen, um später in allen Pflegebereichen gleiche Chancen zu haben. Spätere Schritte führen zur Abschaffung der Kinder- und der Altenpflegeausbildung. (Fachbegriff: Pflegeberufegesetz 2017)


Aber das echte Problem dabei ist, dass es so keine einzige Pflegekraft mehr geben wird als heute.

Cdu-Csu-Spd

Die Abstimmung im Bundestag am 22. Juni 2017












(Weil sie dagegen stimmen, sitzen die MdB der Grünen (Bildmitte der Abgeordn.Bänke) und Linken (am oberen Bildrand)


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Film, Text u. Kommentare des Tagesschau-Nachrichtenfilms

Der so genannte Kompromiss vom April 2017Bearbeiten

aha:


Foto des Tages


Die schrittweise Abschaffung der spezialisierten Altenpflegeausbildung wird als Gesetzentwurf kommen, sagen ……

Die Große CDU-SPD-Koalition hat sich nun doch noch über eine so genannte Reform der Pflegeberufsausbildung verständigt. ✍️ Das neue Spar-Konzept sieht eine zweijährige Grundausbildung für alle Pflegeberufe vor. Danach könnten sich die Auszubildenden angeblich entscheiden, ob sie die allgemeine Ausbildung fortsetzen oder ob sie sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren wollen - zum Beispiel in der Kinderkrankenpflege oder Altenpflege.  😢  😱 😡 Die geplanten Änderungen sollen die Pflege attraktiver machen, um dem Fachkräftemangel in Zukunft, nach dem Wahltermin angeblich besser zu begegnen. 😢  😱 😡

Die bisherigen Altenpflegeschulen werden jedenfalls keine Einrichtungen für die Krankenpflegeausbildung. Sie erhalten die Ausbildungsabbrecher und Leistungsschwachen. Darauf läuft die angebliche Reform ganz klar hinaus.

Bedenken zu dieser angeblichen Reform haben vor allem die Gewerkschaft Ver.Di und Altenpflege-Berufsverbände geäussert. Sie befürchten, dass es künftig nicht mehr genügend Personal für die Sozialstationen und Pflegeheime gibt, wenn die Altenpflegeausbildung in der derzeitigen Form abgeschafft wird.  😬

🤷Denn wer wird am Ende der zwei Jahre für das Examen am Ende in diese Berufszweige für Fußsoldaten wechseln? Doch nur, wer muss. Sprich überwiegend die Leistungsschwachen, die Angst haben müssen, nach der Turbo-Ausbildung die Generals-Prüfung nicht zu schaffen.  👽Und das alles, obwohl bisher überhaupt keine praxistauglichen Lehrpläne für den neuen Modellversuch vorliegen. ??? Was wer wann lernen muss, um nicht aus dem Zug herauszufliegen, das wird sich schon finden. … denken sich die Politiker, die natürlich nur den Wahltermin im Auge haben. 😎  🎖️  😎  🎖️

Wer nicht hören will …… Der Spruch ist hier verkehrt. – Denn spüren werden das die Alten, die in nicht zu ferner Zeit auf eine Versorgung durch Sozialstation und Pflegeheim angewiesen sind. Nicht diese Politiker: 😎 🎖️ 😎🎖️. Und heute steht nur eines fest, dieser Pflegenotstand ist am 6. April 2017 abgesegnet worden. 

Ich bin zornig und traurig zugleich. 

Wenn ihr das auch seid, sagt es jeder Politikerin / Politiker, die ihr trefft, kennt oder sonstwie … 

Bis März 2017Bearbeiten

Ein Teil der Pflegelobby erhofft sich eine größere Attraktivität der Ausbildung und Durchlässigkeit zwischen den Berufen. Doch wer wird sich durchsetzen? Und das Hauptziel: vor allem um den künftig ansteigenden Personalmangel zu reduzieren. Weshalb und wo? Na ja, in der allgemeinen Pflege in Krankenhäusern. Während aus Pflegeheimen und Kinderkliniken dann noch mehr Notrufe kommen werden - wie kürzlich in B-Rudow. Denn niemand sagt, wie in die Generalistische Ausbildung bei gleicher Dauer auch nur die wichtigsten Inhalte aller drei Berufe hinein gesteckt werden können.


Und an den Arbeitsbedingungen, die viele vom Ergreifen dieser eigentlich schönen Berufe schon heute abschrecken, ändert sich gar nichts. Sie bleiben familienunfreundlich, schlecht bezahlt und von Selbstausbeutung und schlechtem Gewissen geprägt.

Dafür wird es evtl. noch mehr Abbrecher bereits in den drei Ausbildungsjahren geben. Denn "SchülerInnen" werden bei Personalmangel auf Station (das nennt sich praktischer Ausbildungsteil) bis aufs Blut ausgesaugt.


22. Juni 2017Bearbeiten

  • 22. Juni 2017 — Die Krankenschwester hat ausgedient, die AltenpflegeIn wird 2020 abgeschafft: Der Bundestag beschließt die Reform der Pflegeausbildung. Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflegeausbildung werden zusammengelegt – aber anders als ursprünglich geplant nur teilweise >>> Pflegeberufegesetz 2017.


Die Kritik an dem neuen Gesetz reißt nicht ab. Pflegeexperten befürchten durch das Gesetz einen zusätzlichen Fachkräftemangel im Bereich der Altenpflege. Denn „die Abschaffung der spezialisierten Altenpflegeausbildung wird den Mangel an Auszubildenden noch verschärfen“, erklärt Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. Die bisherigen Altenpflegeschulen werden jedenfalls keine Einrichtungen für die Krankenpflegeausbildung.

Zudem erwarten viele Einrichtungen der Altenpflege durch die generalistische Ausbildung einen steigenden bürokratischen Aufwand. Daher werden wohl immer weniger von ihnen - nämlich die kleineren Schulen nicht mehr - ausbilden, so der Arbeitgeberverband Pflege. Die Ansprüche in der Altenpflegeausbildung wird für Tätigkeiten ansteigen, die in diesem Berufsfeld überhaupt nicht anfallen. Ähnliches gilt für die Kinderkrankenpflege.


Fallen Ausbildungsplätze in der Altenpflege weg, wird es immer schwieriger Langzeit-Pflegebedürftige ausreichend zu versorgen. Sinnvoller ist es, den Altenpflegeberuf beizubehalten, denn die Zahl der älteren Pflegebedürftigen wird stetig wachsen.

Juni 2018, Verordnungen werden von CDU/SPD durchgewunkenBearbeiten

  • Video von Spahns Redebeitrag (6 Min) : Wir brauchen jeden, der kann und will in der Pflege. Im Bundestag ging es heute gar nicht mehr um die Details der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Pflegeberufe. Oder doch? Hat da irgendjemand irgendetwas dazu gehört?


Der Bundestag hat am Donnerstag, 28. Juni 2018, die von der Bundesregierung vorgelegte Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (19/2707, 19/2768 Nr. 2) auf Empfehlung des Gesundheitsausschusses (19(3045) in geänderter Fassung angenommen. AfD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen stimmten gegen die Verordnung, die FDP enthielt sich.

aktuell bei tagesschau.deBearbeiten

Die Zukunft der Pfleger
(interessant auch, wie die tagesschau hier die 10-Prozent-Minderheit der männl. Pflegenden berücksichtigt/integriert)


tagesschau.de, Schwerpunkt zur Meldung vom Pflegetag am 10.03.2016
(darin sagt Laumann, dass Arbeitgeber nur deshalb gegen die Reform seien, weil sie dann mehr Lohn zahlen müssten.)

frühere beratungenBearbeiten

30.05.2016 Bearbeiten

Eine Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestages (federführend) förderte viel Zustimmung aber auch erhebliche Widerstände gegen die generalistische Ausbildung zu Tage. Die ursprünglich für den 9. bzw. 10 Juni 2016 vorgesehene 2. und 3. Lesung des Gesetzes im Bundestag verzögert sich daher auf unbestimmte Zeit.

18.03.2016 Bearbeiten

Die erste Beratung des Pflegeberufegesetzes im Bundestag war am 18.03.2016.


26.02.2016 Bearbeiten

Die erste Beratung des von der Großen Koalition CDu/CSU/SPD geplante Pflegeberufe(reform)gesetzes im Bundesrat war am 26.02.2016 unter TOP 12 Gegenstand der 942. Sitzung des Bundesrates.

aktuelle Zeitungsartikel zum ThemaBearbeiten

  • z. B. bei handelsblatt.com, www.deutschlandfunk.de, www.stern.de use

ak.





Die Reform der Pflegeausbildung nimmt eine weitere Hürde – trotz Kritik von Opposition und Verbänden.

Von Jana Kötter

BERLIN. Nach langem Ringen hat der Bundestag am Donnerstag das Pflegeberufegesetz verabschiedet. In der abschließenden Debatte präsentierten sich die Koalitionsfraktionen in Einigkeit. SPD-Gesundheitsexperte Professor Karl Lauterbach lobte, es werde "der wichtigste Schritt seit zehn Jahren" gegangen. Dank der Durchlässigkeit zwischen Alten-, Kinder- und Krankenpflege sei die Ausbildung künftig "zeitgemäß". Der Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion Georg Nüßlein (CSU) bilanzierte: "Die Pflege war das Topthema dieser Legislaturperiode." Die Reform sei der letzte Baustein in einer Reihe von Pflegereformen, und sie sei eine der schwierigsten gewesen. Sowohl Nüßlein als auch der pflegepolitische Sprecher der Unionsfraktion Erwin Rüddel lobten die Tatsache, die Union habe dafür gesorgt, dass Hauptschülern und Quereinsteigern nicht der Zugang zu dem Beruf verbaut werde.

Die Koalitionsfraktionen hatten sich erst in der vergangenen Woche auf letzte Details verständigt (die "Ärzte Zeitung" berichtete). Diese sehen eine mindestens zweijährige generalistische Ausbildung mit möglicher einjähriger Vertiefung in Kinderkranken- und Altenpflege vor. Ursprünglich war ein durchgängig generalistisches Ausbildungskonzept geplant.

Für den Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Karl-Josef Laumann (CDU) sei das ein "verantwortbarer Kompromiss", sagte er am Donnerstag beim Hauptstadtkongress. Er plädierte darüber hinaus für die Einrichtung von Pflegekammern, die über Aus- und Weiterbildung bestimmen sollten.

Der Kompromiss wurde wie erwartet gegen die Stimmen der Oppositionsfraktionen verabschiedet. Die Linken-Abgeordnete Pia Zimmermann kritisierte, die Pflegeausbildung werde unübersichtlicher. Zudem sei die Finanzierung noch nicht endgültig geklärt. Parteikollege Harald Weinberg monierte darüber hinaus das Verfahren: Erst am Mittwoch hatte der Gesundheitsausschuss eine deutlich veränderte Fassung verabschiedet.Elisabeth Scharfenberg (Grüne) warnte, die Reform sei nicht Allheilmittel gegen Fachkräftemangel, wie dies immer wieder dargestellt werde.

Auch aus Verbänden hagelte es harsche Kritik. "In letzter Minute wurde ein Kompromiss gefunden, der den Eigeninteressen einer kleinen, aber militanten Minderheit Rechnung trägt", so Professor Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK). Sie kündigte an, man werde "in der nächsten Legislaturperiode entsprechende Nachbesserungen einfordern". Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sieht Risiken für eine Schlechterstellung der Altenpflege.

Zur konkreteren inhaltlichen Ausgestaltung der Ausbildung erstellen Gesundheits- und Familienministerium im nächsten halben Jahr eine Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, die sie dem Bundestag zur Entscheidung zuleiten. Dass die noch zu entwickelnden Curricula vom Bundestag abgesegnet werden sollen, bezeichnete Laumann in Berlin als "ungewöhnlich".

Das Gesetz bedarf der Zustimmung des Bundesrats. Es soll in Stufen in Kraft treten, einige Regelungen bereits am Tag nach der Verkündung. Der erste Ausbildungsjahrgang soll 2020 beginnen. Sechs Jahre später wird die Entwicklung bewertet und möglicherweise erneut an der Generalistik geschraubt.

Inhalte der Reform in Kürze

» Teil-Generalistik: Alle Auszubildenden erhalten zwei Jahre lang eine generalistische Ausbildung. Im dritten Jahr kann diese fortgesetzt (Abschluss Pflegefachmann) oder auf Altenpflege oder Kinderkrankenpflege spezialisiert werden.

» Ausbildungskosten: Schulgeld entfällt künftig, Auszubildende bekommen eine Ausbildungsvergütung. "In Mangelbereichen der Gesundheit muss Schulgeld endlich der Vergangenheit angehören", betonte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe dazu im Bundestag.

» Rahmen: Die Ausbildung dauert in Vollzeit drei Jahre, in Teilzeit maximal fünf Jahre. Die Pflegehelferausbildung kann auf die Ausbildung zur Pflegefachkraft angerechnet werden. Ergänzend wird es das Pflegestudium geben.

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  • ………

frühere Zeitungsartikel zum ThemaBearbeiten


Eine Übersicht zu den Reaktionen auf die Reformpläne der GroKo in der Presse und im Fernsehen



Übersicht zu den Reaktionen....


u.a.

Neue Ausbildung für die PflegeBearbeiten

Bundesregierung (Pressemitteilung)‎ - Eine Pflegerin der Hauskrankenpflege besucht eine Patientin. Mit der Reform soll die Ausbildung für den Pflegeberuf künftig auch kostenfrei ...DGB warnt vor Schmalspurausbildung in der Pflege - Pflege ...RTF.1 Regionalfernsehen - Nachrichten Regierung will Lohn für Pflegeberufe gerechter machenesanum news Reform der Pflegeberufe ist auf dem WegÄrzte Zeitung Healthcare Marketing - Deutsches Ärzteblatt

Ausbildung für Pflegeberufe wird reformiertBearbeiten

Deutschlandfunk‎ - Das Bundeskabinett verabschiedete einen Gesetzentwurf, wonach es künftig nur noch einen Berufsabschluss geben soll. Vorgesehen ist, die ...Kabinett beschließt umstrittene Reform: Nur noch eine Ausbildung ...Tagesspiegel

Pflegeberufe sollen durch einheitliche Ausbildung attraktiver werdenBearbeiten

donaukurier.de Bettina Hagedorn: „Neuordnung der Pflegeberufe war überfällig“fehmarn24

Krankenschwester war gestern: Künftig einheitliche PflegeberufeBearbeiten

Die Tagesschau.de‎ - Die Bundesregierung will Pflegeberufe attraktiver machen - und führt ... . Schwesig (Ministerin in der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD) wollen die Ausbildung in der Pflege vereinheitlichen. 

Kommunale Verbände Bearbeiten

Politik: altenpflegereiBearbeiten

Tagesspiegel‎ (Berlin) - Die Ausbildung müsse auf die „Höhe der Zeit“ gebracht werden, ... Kompetenzen einzuebnen mache Pflegeberufe nicht attraktiver, meint auch ...

Pflegeberufe: Einheitliche AusbildungBearbeiten

Der Westen.de‎ - Das Bundeskabinett hat das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe ... Kranken und Altenpflege wird eine einheitliche Ausbildung zur Pflegefachkraft. | style="font-family:arial,sans-serif;padding-top:2px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:8px;font-size:10px;text-align:center;" valign="top"| |}

Nur noch ein Ausbildungsgang für PflegeberufeBearbeiten

FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung‎ - Die Regierung und ein Teil der Pflegelobby erhoffen sich davon eine größere Attraktivität der Ausbildung und Durchlässigkeit der Berufe, nicht ...

Geplante Reform - Fit für die ZukunftBearbeiten

Süddeutsche Zeitung / Süddeutsche.de‎ - 14.1. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf beschlossen, der die Ausbildung für die drei Pflegeberufe reformieren soll. 

und

Kim B. Becker zur neuen Pflegeausbildung: "In drei Jahren drei Berufe lernen" (13. Januar 2016 )

Ganz verschiedene Pflegeeinrichtungen befürchten dadurch Probleme. Der Umgang mit einem Frühchen sei kaum vergleichbar mit der Aufgabe, einen schwer kranken Senior beim Sterben zu begleiten, sagt zum Beispiel die Leiterin einer Altenpflegeschule. Die sozialpflegerischen Aufgaben in der Langzeitpflege sind vollkommen anders strukturiert als beim Verbandswechsel oder der Einhaltung des Infusionsplans in einer chirurgischen Station.

Die Reform aus Berlin bewirke, dass Pflegende in Zukunft "von allem ein bisschen können und nichts ganz richtig".

Krankenschwester im Interview: Fünf Minuten je PatientBearbeiten

FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung‎ - Eine Ausbildungsreform soll mehr junge Menschen in die Pflegeberufe ... Wird die neue Ausbildung die jungen Menschen besser auf die ...?

Geraer Mediziner kritisiert die Ausbildungs-Reform bei PflegeberufenBearbeiten

Thüringer Allgemeine‎ - Der Geraer Chefarzt für Kindermedizin … Die Kinderpflegerin. Es ist ihr Traumberuf, für ihn ist die Rudolstädterin zur Ausbildung nach ... Hätte es damals schon diesen übergreifenden Pflegeberuf gegeben, ...?  

Weblinks bundestag / bundesrat Bearbeiten

Grüne: „Reform kann nicht funktionieren“Bearbeiten

Grafschafter Nachrichten‎ - „Das gebetsmühlenartig vorgetragene Argument, eine vereinheitlichte Ausbildung erhöhe die Attraktivität der Pflegeberufe überzeugt uns nicht, ....

und ... generalistische Pflegeausbildung - Der Deutsche Pflegerat eV www.deutscher-pflegerat.de › Generalistik „Ich unterstütze die generalistische Pflegeausbildung, welche die Altenpflege, die Gesundheits- und Krankenpflege und ... [PDF]Generalistische Ausbildung in der Pflege (2014) - DBfK www.dbfk.de › download › Allgemein Generalistische Ausbildung in der Pflege. 2. Vorwort. Es ist unter Fachleuten unbestritten, dass die. Anforderungen an ... Ab 2016 soll die generalistische Pflegeausbildung kommen ... www.altenpflege-online.net › Nachrichten 04.06.2015 - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ... Pflege: Generalistische Ausbildung vor dem Aus? www.aerztezeitung.de › pflege › article 20.10.2015 - Die Reform der generalistischen Pflegeausbildung droht zu kippen. CDU- Experte Erwin Rüddel warnt, ...   Generalistische Ausbildung verschärft den Fachkräftemangel ... www.bad-ev.de › generalistische-ausbild... „Zudem ist es unumgänglich, dass die gute und umfassende Altenpflegeausbildung mit den inzwischen erreichten ... Weiterentwicklung der Pflegeberufe - Bundesministerium für Familie ... www.bmfsfj.de › BMFSFJ ... und Kinderkrankenpflege werden zu einer neuen, generalistisch ausgerichteten Pflegeausbildung zusammengeführt, ... Generalistische Ausbildung bringt Vorteile - caritas.de www.caritas.de › heftarchiv › artikel2011 neue caritas. Krankenpfleger brauchen gerontologisches Wissen, ... und und 

GesundheitswesenNur noch ein Ausbildungsgang für PflegeberufeBearbeiten

Das Bundeskabinett hat die Reform der Alten- und Krankenpflegeausbildung gegen vielfältigen Widerstand beschlossen. Demnächst soll es nicht mehr drei Ausbildungsberufe geben, sondern nur noch einen.

15.01.2016, von ANDREAS MIHMBERLIN, FAZ

Bereits früher: Erwin Rüddel (CDU), Obmann für Pflegepolitik in der Unionsfraktion, gehört zu den Kritikern der Regierungspolitik. Er sagte: „Je länger ich mich mit der Generalistik auseinandersetze, desto mehr Probleme sehe ich für die Altenpflege.“

Die müssten gelöst werden, bevor das Pflegeberufsgesetz verabschiedet werden könne. „Ich habe die Zusage erhalten, dass kein Ausbildungszweig in der Pflege schlechtergestellt wird. Das bedeutet, dass die Ausbildung grundsätzlich mit jedem Schulabschluss bewältigt werden kann.“


Angeblich bewirke das neue Finanzierungssystem, die finanziellen Lasten der A. gerecht auf alle Betriebe zu verteilen und vermeide so Wettbewerbsnachteile für diejenigen, die ausbilden.


Indirekt sollen mit dem Gesetz auch die Einkommen der Pflegekräfte verbessert werden. Welcher? der Examinierten? Der Hilfskräfte? Durch welchen Mechanismus? Wer hat Nachteile?


Endgültige Abstimmung am 22. Juni 2017 Bearbeiten

.....

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch einen Entwurf für eine Reform der Pflegeausbildung beschlossen. Kern des Vorhabens ist das Zusammenlegen der bisher drei getrennten Ausbildungsgänge für die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege. Das Vorhaben steht im Koalitionsvertrag. Die Regierung und ein Teil der Pflegelobby erhoffen sich davon eine größere Attraktivität der Ausbildung und Durchlässigkeit der Berufe, nicht zuletzt auch, um den Personalmangel zu reduzieren. Dass die Reform die Pflege verbessert, wird allerdings vielfach bezweifelt. Kritik kommt aus der Union, von Gewerkschaften, Arbeitgebern, Krankenhäusern, Fachvereinigungen sowie von Grünen und Linken.


Autor: Andreas Mihm, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

Folgen: Nach dem Kabinettsentwurf, der jetzt an Bundestag und Bundesrat geht, soll die Ausbildung für die drei Berufe im Grunde gleich sein, allerdings sind in der dreijährigen Lehrzeit wählbare Spezialisierungsmodule für eine fachliche Vertiefung vorgesehen. Der Zugang auch für Hauptschulabsolventen soll gewahrt bleiben, doch soll auch der Anteil der Akademiker in der Pflege wachsen. Das Gesetz soll in diesem Jahr beschlossen werden, der erste Ausbildungsjahrgang könnte dann 2018 starten. Nun, nach dem Parlament, wird es also der 1. Januar 2020.

Hier die Links vom Tage:

240. Sitzung des Deutschen Bundestages am Donnerstag, 22. Juni 2017 Beginn um 9.00 Uhr mit diesem TOP Gesetzentwurf 18/7823.
  • (Aufzeichnung evtl. bei Phoenix, tv-Sender, Mediathek)
  • Die Grünen hatten diese Beschlussempfehlung vorgelegt: 18/12841 (Antrag 18/11414 ablehnen)


Mögliche Folgen Bearbeiten

Auch viele Arbeitgeber verweisen auf gedeckelte Einnahmen und fürchten wegen der drohenden Personalabwanderung aus Pflegeheimen in die besser zahlenden Kliniken eine Verschärfung des Fachkräftemangels.


Vorbereitung auf 2020/21 Bearbeiten

Wie wird die Ausbildung aussehen?

Die Idee war bei dem Modellversuch. Nun wird aber 2020 was ganz anderes gemacht. Statt 2+1+1 kommt 9:3=3 Es läuft auf die Abschaffung der Kinder- und der Altenpflege als Beruf hinaus. Der Personalmangel dort wird wahrscheinlich nicht behoben. Ob es für die Krankenpflege mehr Leute bringt, bleibt abzuwarten. Diese Hoffnung scheitert wahrscheinlich an den gleichbleibenden Arbeitsbedingungen für die PFK.

Außerdem stimmt der Satz "ein Ausbildungsweg, der in Europa überall selbstverständlich" sei, so überhaupt nicht. Deutschland ist / war mit der Spezialisierung seit 2003, einigen Nachbarn sogar voraus. Dort gibt es eine Abstufung der Pflegeberufe. Erst wer alle Stufen absolviert hat, ist fachlich selbständige Pflegekraft (plus Spezialisierungen im Beruf). Eine fachlich fundierte Altenpflege fehlt dort.

Anderen Ländern hinken wir in der Frage des Bildungsniveaus hinterher, weil dort schon lange Pflege als Studium aufgebaut ist. Dieser Einwand richtet sich aber gegen unser Bildungswesen insgesamt. Der Mangel kann nicht in der Pflegeausbildung repariert werden. Das ist und darf keine Ablehnung der Pflegenden mit Hauptschulabschluss werden. Für sie wäre eine bessere Allgemeinbildung wünschenswert. Bei mehr allgemeinbildenen Fächern und gruppenspezifischem Förderunterricht wie an Gesamtschulen, ließe sich das ausgleichen.

Aus Sicht der heutigen Altenpflege-Ausbildung gibt es künftig evtl. zwar mehr Anatomie und Krankheitslehre-Stunden aber die für den Beruf wichtigen Themen der Gerontologie werden massiv gekürzt. Schon jetzt gibt es hier einen Mangel in Bezug auf der Gerontopsychiatrie in der Ausbildung. Die Praxis in den Heimen ruft danach. Das wird schlimmer.

Nebenfragen: Bearbeiten

  • Wer übernimmt die Praxisanleitung in der AP? Kr.Sr. ohne AP-Erfahrung?
  • Klassengrößen?
  • Unterrichten nur noch Theoretikerinnen (Studium ohne Pflegeerfahrung)?


Schreibe den Abschnitt Artikels hier weiter ....

2018: Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe, Entwurf 2018   Bearbeiten

Am Mittw. 13. Juni 2018 hat das Bundeskabinett die gemeinsam von Bundesfamilien- und Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Pflegeberufegesetz zur Kenntnis genommen. Als nächstes steht die evtl. Beschlussfassung im Bundestag darüber an. Die Verordnung schafft einen Teil der Voraussetzungen für die Umsetzung der angeblich generalistischen Pflegeausbildung, die durch das Pflegeberufegesetz 2020 eingeführt wird. Die neue Ausbildung startet ab dem 1. Januar 2020.    

MedienBearbeiten

wwwBearbeiten

Andere:Bearbeiten

  • tagesspiegel.de: 13.1.
Kabinett beschließt umstrittene Reform - Nur noch eine Ausbildung für alle Pflegeberufe. Von Rainer Woratschka
Egal, ob sie im Altenheim oder am Krankenbett arbeiten wollen: Für Pflegekräfte soll sich die Ausbildung nicht mehr groß unterscheiden. Das wurde heute vom Bundeskabinett beschlossen.