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Das Medizinhistorische Museum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wurde 2010 eröffnet. Es gehört zum Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität. Nun, 2013, ist ein weiterer Schritt getan. Die Dauerausstellung ist eröffnet worden. Es befindet sich im ehemaligen Pathologischen Institut von 1926.

Das neue medizinhistorische Museum am uke

Die Ausstellung soll die medizinische Versorgung und Lehre vom "Neuen Allgemeinen Krankenhaus" bis hin zum heutigen Universitätsklinikum Eppendorf verständlich machen. Die Macher schreiben, dass die Dauerausstellung "Die Geburt der modernen Medizin" sich an Menschen wendet, die an der Geschichte der Medizin vom späten 19. bis ins 20. Jahrhundert interessiert sind, aber natürlich auch spezieller an Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal.

Für Schulklassen, die eine medizinische oder pflegerische Ausbildung absolvieren, bietet sie historisches Hintergrundwissen, mit dem heutige Entwicklungen in der Medizin besser verstanden werden können.

Neben den historischen Exponaten – vom ehemaligen komplett restaurierten Sektionssaal über einen Brutkasten aus den 1930er Jahren bis zu neuzeitlichen Bildgebungsverfahren – gibt es so genannte Biografie-Säulen. Eine Krankengeschichte, ein Lebensrückblick, soll jeweils ein Kapitel der Medizingeschichte illustrieren.


Link: http://www.uke.de/institute/medizinhistorisches-museum/

Bei WP: Artikel bei Wikipedia


Öffnungszeiten (seit dem 30.10.2013):

Mittwoch von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonntag von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr



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Bisherige Sonderausstellungen

  • Juni 2010: Schnittstellen lebendiger Geschichte. Die Eröffnungsausstellung des Museums präsentierte medizinische Schaumodelle und Lehrmaterialien aus privaten und öffentlichen Sammlungen.
  • Oktober 2011 bis Juni 2012: Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf. Die Ausstellung gewährte Einblicke in rechtsmedizinische Arbeitsfelder.
  • September bis November 2012: Im Gedenken der Kinder - Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS - Zeit. Die Ausstellung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) konzipiert.

Das Gebäude

Das UKE schreibt dazu auf seiner Site zum Fritz Schumacher-Haus: Der denkmalgeschützte Backsteinbau umfasst außer dem Sektionsssaall einen großen Hörsaal, der noch heute für die Lehre zur Verfügung steht. Ein kleinerer Hörsaal diente der Pathologie. Das Gebäude war durch einen erhaltenen unterirdischen Gang mit dem inzwischen abgebrochenen Leichenhaus verbunden.

Im Keller des Fritz-Schumacher-Hauses gab es weitere Kühlanlagen, welche durch einen Fahrstuhl mit dem Sektionssaal verbunden sind.

Die in den Seitenflügeln des Hauses gelegenen ehemaligen Labore wurden mehrheitlich zu Büroräumen umgebaut.

Baubeginn war 1913, Fertigstellung zum geplanten Zweck 1926. Entworfen wurde das Forschungsgebäude durch Fritz Schumacher, dem seinerzeitigen Baudirektor der Hansestadt.

Weblinks