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Definition des Wortes Meningitis: Entzündung der weichen Hirnhäute und / oder des Rückenmarks durch Bakterien oder Viren. Die bakterielle Infektion gilt als lebensbedrohlich. Sie ist eine meldepflichtige Erkrankung.


Die Hirnhäute umgeben die Teile des zentralen Nervensystems (ZNS): Hirn, Kleinhirn und Rückenmark.


Leitsymptome einer Meningitis sind heftige Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit,

oft verbunden (aber nicht zwangsläufig!) mit Fieber , Verwirrtheit oder Bewusstseinsminderung, Übelkeit und einer Überempfindlichkeit gegen Licht und laute Geräusche.


Diese beiden Symptome sind ein Dringender Grund zur ärztlichen Behandlung, kein Abwarten des nächsten Tages o.ä.


Übetragungsweg: Tröpfcheninfektion


Vergl: https://de.wikipedia.org/wiki/Meningitis

Welt-Meningitis-TagBearbeiten

Der 24. April ist Welt-Meningitis-Tag.

aktuelles (2013) Bearbeiten

Jüngst (Sept. 2013) wurde wegen Meningitis-Alarm ein Eurocity mit Reisenden aus Richtung Hamburg und Frankfurt/Main gestoppt. Die 250 Bahnreisenden im Zug wurden identifiziert und erhielten ein Antibiotikum als Prävention. Tatsächlich hatte eine Person die Krankheit und war von ihrem Arzt telefonisch informiert worden. Sie meldete sich beim Bahnpersonal und das löste die Hilfsaktion aus. Die Kranke und eine Zugbegleiterin kamen in eine Klinik.

Die Passagiere mussten zunächst in ihren Waggons bleiben und konnten die Reise ca. vier Stunden später fortsetzen. Es hieß, sie stünden nicht unter Quarantäne. Allerdings hatten Reisende während dieser Zeit keinen Zugang zu dem Bahnsteig mit dem betreffenden Zug. Die Bahnwagen seien sofort aus dem Verkehr genommen worden und wurden speziell gereinigt (desinfiziert). [ 250 Fahrgäste standen unter Quarantäne. RNZ ]