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Liste von Heimen, Stiften, Residenzen für alte Menschen

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Hohe Kosten für die SeniorInnen

Im Süden Deutschlands ist die Pflege teurer als im Nordosten Deutschlands – nämlich fast doppelt so hoch.

Die Löhne für Altenpfleger machen in beiden Fälen mehr als die Hälfte der Pflegekosten aus. Bekamen diese im Osten im Jahr 2013 einen monatlichen Bruttolohn von 1714 Euro, waren es im Süden beispielsweise 3192 Euro.

Die verschiedenen Namen

Oft verwendet man die Bezeichnung Altenheim und meint Altenpflegeheim. Daneben gibt es ähnliche Begriffe wie Pflegeheim, Seniorenheim, Seniorenzentrum, Seniorenstift oder Seniorenresidenz. Sie alle beschreiben Einrichtungen, in denen meist alte Menschen bei den Verrichtungen des alltäglichen Lebens mehr oder weniger unterstützt werden.

Betreutes Wohnen zählt man auch zu dem Dienstleistungsspektrum, allerdings ist der Umfang der Pflege des Menschens hierbei gering, da die Bewohner in der Regel nur gelegentlicher Hilfe bedürfen und einen eigenständigen Haushalt führen. Der Begriff bezieht sich vor allem auf die bauliche Ausstattung.

In der Fachsprache teilt man ein in Altenheim, Altenwohnheim und Pflegeheim ein:

-Altenwohnheim: In einem Altenwohnheim hat das Wohnen das größte Gewicht. Pflegeleistungen und andere Hilfen gibt es meist nur in geringerem Umfang.

-Altenheim/Seniorenheim: In einem Altenheim, auch Seniorenheim genannt, überwiegt zwar das selbstbestimmte Leben, doch die Bewohner bekommen Hilfe beim Aufräumen der Wohnung und kriegen eine Essensversorgung gestellt.

-Pflegewohnheim: Ein Pflegewohnheim, üblicherweise kurz Pflegeheim, bietet seinen Bewohnern eine stationäre Pflege rund um die Uhr.

Alle Heimtypen sind Teile des Pflegemarkts, in dem es um erzielbare Renditen (Gewinn, Steuerabschreibungen, Wiederanlagen in Immobilien u.ä) geht. 

Sonderfall: betreutes Wohnen

Viele alte Menschen in München lehnen es ab in ein Altenheim zu ziehen und wollen auch im Alter nicht auf die Vorteile eines eigenen Haushaltes verzichten. Sie entscheiden sich daher oft gegen ein Altenheim und bevorzugen das Modell des betreuten Wohnens. Dabei handelt es sich um eine Wohnanlage in barrierefreier Bauweise (keine Schwellen, breite Türen, Notrufanlage) mit der Option, Pflegedienste jederzeit in Anspruch nehmen zu können.

Oftmals betreiben Altenheime die Dienstleistung betreutes Wohnen gleich nebenan mit, um gemeinsame Ressourcen nutzen zu können. Ein Vorteil am Betreuten Wohnen ist, dass alte Menschen bis zu ihrem Lebensende in den eigenen vier Wänden bleiben können und das auch bei einer schweren Pflegebedürftigkeit.


Weitere Senioreneinrichtungen

Für ältere Menschen , die körperlich noch fit sind und daher nicht in Pflegeheime oder Seniorenheime einziehen möchten, die sich aber in ihrem Alltag einsam und verlassen fühlen, gibt es Senioreneinrichtungen, in welchen sie andere alte Menschen treffen können, um miteinander verschiedene Aktivitäten zu unternehmen. Im Gegensatz zu einem Altenheim, steht bei einem Seniorenzentrum nicht die typische Seniorenbetreuung im Vordergrund. Die Angestellten solcher Einrichtungen haben viel mehr die Aufgabe, für die Besucher Freizeitaktivitäten zu veranstalten und zu organisieren. Aber auch Senioren, die auf ein Altenheim angewiesen sind, bekommen dort ein vielfältiges und angepasstes Freizeitprogramm geboten. Eine Weitere Möglichkeit im Alter zu wohnen, ist die so genannte Seniorenresidenz. Dabei handelte es sich ähnlich wie beim betreuten Wohnen um eine Art Häuseranlage mit altersgerechten Wohnungen, in den Senioren selbständig wohnen können. rechtlich handelt es sich entweder um ein Altenheim oder um ein Pflegewohnheim. Das neue Heimgesetz ....

Ein beträchtlicher Markt

In zwölf Jahren stieg die Zahl der Heime bis 2011 um 40 Prozent - auf zuletzt 12.354. Die Zahl der Heimplätzen in der BRD stieg von knapp 650.000 im Jahr 1999 auf mehr als 875.000 im Jahr 2011.


Wie jemanden ansprechen, der im Heim versorgt wird?

Es sollte selbstverständlich sein: Herr /Frau Nachname

Es gibt Einrichtungen, dort werden alte Menschen so würdelos bezeichnet

:Vorname und Du
:Oma/Opa und Du
:HBW (als Abkürzung für BW, Bewohner, Insasse)
Das Du ist eigentlich nur dann akzeptabel, wenn … :
:persönliche Verwandtschaft, Nachbarschaft, Freundschaft
: und der Vorname: in Absprache mit Angehörigen, um bei an ausgeprägter Demenz leidenden Personen überhaupt noch eine Aufmerksamkeit zu erreichen. In der Doku ist das schriftlich fixiert.
:

Pflege im Ausland

bei akte 20.16 vom Sender sat 1 besucht Nadja Wagner ein Heim in Tschechien und eines in Polen angeblich undercover für zwei Tage: "Heute Abend gehen wir der Frage nach: Wie gut sind Billig-Pflegeheime im Ausland? Wir waren undercover unterwegs." Dann zeigt sie Bilder davon Claus Fussek.

in Tschechien: kurz hinter der Grenze, vom Personal spricht nur die PDL Deutsch. Das trage zur Vereinsamung bei, die von Klientinnen bedauert wird. Handschuhe werden in mehreren Räumen bei einigen Klienten benutzt vor einem Wechsel. Speisesaal ohne Tageslicht. Erlebt und beschrieben wird von ihr ein schnelles "abfüttern".

in Polen: ca 250 km von De entfernt. Eine Mitarbeiterin muss sich tagsüber nur um 4 oder 5 Klientinnen kümmern. Es bleibe Zeit für Gespräch. Die Mitarbeiterin erhalten fortlaufend Deutschunterrricht. Die Zufriedenheit mancher Klientinnen oder von Angehörigen wird gezeigt.

Fussek betont die Wichtigkeit der Sprachkenntniss. Bemängelt die fehlenden Fachkenntnisse im tschechischen Heim. Erläutert die psychischen Folgen mangelhafter Versorgung bei Betroffenen und deren Angehörigen.

Insgesamt sehr kurzer Bericht (10-15 Min) mit zur Seite gesprochenen sehr suggestiv wirkenden Kommentaren der Reporterin.

Heimaufsicht, Heimgesetze

Bücher

  •  Daniel Drepper: Jeder pflegt allein: Wie es in deutschen Heimen wirklich zugeht. CORRECTIV, 2016. 224 S. ISBN 978-3981740011

Weblinks